„Perspektive Heimat“? Die neue Verbindung von Entwicklungspolitik und Rückkehrmaßnahmen für abgelehnte Asylsuchende

Seit 2017 ist das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung Teil der deutschen Rückkehrpolitik. Das Programm „Perspektive Heimat“ soll unter anderem die Reintegration abgelehnter Asylbewerberinnen und -bewerber in ihren Herkunftsländern fördern. Der Verdacht, dass die deutsche staatliche Entwicklungszusammenarbeit zur Erfüllungsgehilfin einer restriktiven Rückkehrpolitik avanciert, ist … weiterlesen…

Berufliche Ausbildung: Für junge Geflüchtete doppelt wichtig

Von Franziska Schreyer und Angela Bauer Asylberechtigte und anerkannte Flüchtlinge können aus einem befristeten in einen unbefristeten Aufenthaltsstatus wechseln, wenn sie ihren Lebensunterhalt überwiegend selber sichern. Geflüchtete, die in Deutschland nur geduldet sind, können eine Duldung für die gesamte Dauer der Ausbildung und anschließend eine … weiterlesen…

Nicht mächtig, aber zukunftsträchtig: Zum Potenzial des globalen Flüchtlingspakts

Von Ulrike Krause und Dana Schmalz   Der globale Flüchtlingspakt (Global Compact on Refugees) soll den Flüchtlingsschutz weltweit verbessern. Doch was beinhaltet er und welche Wirkungen sind zu erwarten? Dieser Beitrag betrachtet den aus mehreren Verhandlungsrunden hervorgegangenen Text, der am 17. Dezember 2018 angenommen werden … weiterlesen…

Labour mobility for refugees and asylum seekers: Mending or eroding protection systems?

Caroline Schultz (corresponding author), Dana Wagner and Stefanie Allemann (The text reflects the personal opinion of the authors.)     Several countries are implementing or exploring policies to enable refugees or asylum seekers to access labour migration. While political motives and policy means are varied, … weiterlesen…

Flucht- oder Flüchtlingsforschung? Kritische Reflexionen zur Benennung eines Forschungsfeldes

Von Christiane Fröhlich und Ulrike Krause   Handelt es sich eher um ‚Flüchtlings-‘ oder um ‚Fluchtforschung‘? Dieser Frage gehen wir angeregt durch die Umbenennung vom Netzwerk Flüchtlingsforschung zum Netzwerk Fluchtforschung sowie vom FlüchtlingsforschungsBlog zum FluchtforschungsBlog in unserem Beitrag nach. Wir reflektieren Argumente für und gegen … weiterlesen…

Nur gewonnen, nichts verloren
Zur Umbenennung in „Netzwerk Fluchtforschung“

Die Umbenennung „Flüchtlingsforschung“ in „Fluchtforschung“ ist ein Gewinn für das Netzwerk. Hierfür gibt es analytische und normative Argumente.   Die Umbenennung des Netzwerks „Flüchtlingsforschung“ in Netzwerk „Fluchtforschung“, die während der Mitgliederversammlung am 4. Oktober 2018 in Eichstätt mit deutlicher Mehrheit beschlossen wurde, ist in doppelter … weiterlesen…

Benennungen eines Forschungsfeldes – Neue Blogreihe

Auf der Mitgliederversammlung während der zweiten Konferenz des Netzwerks Flüchtlingsforschung am 4. Oktober 2018 in Eichstätt haben die Mitglieder die Umbenennung in das Netzwerk Fluchtforschung beschlossen. Vorausgegangen war eine längere Diskussion, in der für unterschiedliche Begriffe geworben wurde. Bereit auf der ersten Mitgliederversammlung auf der … weiterlesen…

Wer hat Angst vor einem globalen Pakt (für Migration)?!

Von Constantin Hruschka und Tim Rohmann   Dem in einem zweijährigen Aushandlungsprozess erarbeiteten global compact for safe, orderly and regular migration (GCM) droht kurz vor seiner Verabschiedung im Dezember diesen Jahres die Luft auszugehen. Der Pakt wird aktuell von populistischer Seite als direkter Angriff auf die … weiterlesen…

Appellierende Überlegungen für die beschwingte Flucht- und Flüchtlingsforschung

Nach einem Boom des Forschungsfeldes befindet sich die Flucht- und Flüchtlingsforschung in Deutschland an einem Wendepunkt. Für ihre nachhaltige Etablierung gibt es wichtige Gründe, aber auch entscheidende Herausforderungen. Sie bedarf neben theoretisch-konzeptioneller Innovation, einer Verbindung von lokalen, nationalen und globalen Perspektiven sowie disziplinärer wie interdisziplinärer … weiterlesen…

Ankunfts-, Entscheidungs- und Rückführungszentren (AnkER-Zentren) – Erwartungen und kritische Bestandsaufnahme

von Miriam Schader, Tim Rohmann und Sybille Münch   Seit August 2018 läuft die Pilotphase der zentralen Aufnahme-, Entscheidungs- und Rückführungseinrichtungen (AnKER-Zentren), die sich an den bereits existierenden bayerischen Transitzentren orientieren und nach Wunsch des Bundesinnenministers künftig bundesweit eingerichtet werden sollen. Während Kirchen, Forschende und … weiterlesen…

Spurwechsel für abgelehnte Asylsuchende – warum und wie?

Die Nachwirkungen der umfangreichen Flüchtlingsbewegungen nach Deutschland 2015-2016 haben erneut zu einer intensiven Diskussion über die Vor- und Nachteile sogenannter „Spurwechsel“ geführt. Damit ist gemeint, dass Asylsuchende auch im Fall der Ablehnung ihrer Anträge ein Bleiberecht bekämen, wenn sie arbeiten oder in Ausbildung sind. Häufig … weiterlesen…

Was ist los in Österreich? Sexuelle Orientierung und geschlechtliche Identität als Gegenstand asylrechtlicher Verfahrensführung

Gemeinhin gelten sexuelle Orientierung und geschlechtliche Identität als im Asylrecht angekommmen – wer als (vermeintliche) LGBTIQ-Person verfolgt wird, kann sich auf den Flüchtlingsbegriff berufen. Wie so oft verschiebt sich der Fokus rechtlicher Auseinandersetzung damit in den Bereich von Ermittlung und Beweiswürdigung. Und hier ist noch … weiterlesen…

Kein Anker für Schutzsuchende – eine Stellungnahme zu den geplanten AnkER-Zentren

Von Tim Röing, Esther Meininghaus und Simone Christ   Spätestens seit der Vorstellung des sogenannten Masterplans Migration durch Innenminister Horst Seehofer sind die geplanten AnkER-Zentren für Schutzsuchende in aller Munde. Doch welche Folgen ergeben sich eigentlich aus der Gestaltung dieser Einrichtungen für diejenigen, die in ihnen leben müssen? … weiterlesen…

Flüchtlingsforschung gegen Mythen 7
WissenschaftlerInnen diskutieren Behauptungen aus der Flüchtlingsdebatte

Die Koalition CDU, CSU und SPD hat sich am 05. Juli 2018 auf Maßnahmen zur „Ordnung und Steuerung in der Migrationspolitik“ geeinigt. Sie zielen unter anderem darauf ab, Asylverfahren deutlich zu beschleunigen, Verwaltungsabkommen mit EU-Mitgliedsstaaten für Zurückweisungen zu schließen und Schutzsuchende in Lagern in der … weiterlesen…

Versionen fiktiver Migrationspolitik und was sie unterscheidet: Transitzentren, Flughafenverfahren und die australische non-Migration Zone

Die Einrichtung sogenannter „Transitzentren“, die die Einheit der Union und der Regierung retten soll, basiert auf einer Fiktion. Asylsuchende, die die deutschen Außengrenzen überqueren, sollen rechtlich nicht eingereist seien, um über deren Abschiebung und die Zuständigkeit für das Asylverfahren zu entscheiden. Dies soll offenbar auf … weiterlesen…

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