Folter als Geschäftsmodell
Eine neue Form des Menschenhandels auf Fluchtrouten

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In den vergangenen Jahren erhält Menschenhandel zunehmende Aufmerksamkeit in politischen wie wissenschaftlichen Debatten zu Flucht und Flüchtlingen. Dies hängt vor allem mit der steigenden Zahl von MigrantInnen zusammen, die aus ihren Heimatländern durch Regionen mit prekärer Sicherheitslage fliehen und auf ihrer Route Opfer von ökonomischer … weiterlesen…

Konflikte als Fluchtursache

A child holds up bullets collected from the ground in Rounyn, a village about 15 kilometres from Shangel Tubaya, North Darfur. Most of the village’s population has fled to camps for internally displaced because of heavy fighting between Government of Sudan and rebel forces.

Wie hängen Konflikte und Flucht zusammen? Es ist naheliegend, dass Menschen vor gewaltsamen Konflikten fliehen, was vielfältige Beispiele weltweit wie Afghanistan, Burundi und Syrien belegen. Über Konflikte als schlichte Fluchtursachen hinausgehend können aber weitere Zusammenhänge im Konflikt-Flucht-Nexus herausgestellt werden.   Aktuell Entwicklungen zeigen, in welch … weiterlesen…

Die Zukunft von Refugee Resettlement
Machen die September-Gipfel einen Unterschied?

UNHCR supporter Emi Mahmoud speaks during UNHCR #WithRefugees petition handover at UN General Assembly Hall at United Nations on September 16, 2016 in New York City. ; UN Secretary-General Ban Ki-moon today received a petition – #WithRefugees – from UNHCR, the UN Refugee Agency, signed by more than 1.2 million people expressing solidarity with millions of people across the world driven from their homes by conflict and persecution.
Taking receipt of the appeal at the UN General Assembly in New York, together with Assembly President Peter Thomson, Ban noted the global scope of support for refugees.
The petition calls on representatives of the 193 governments attending the Summit to make sure all refugee children can go to school; that all refugees have a safe place to live and that all refugees can work and contribute to their local community.

Im September wurden in New York zwei Gipfel abgehalten: Der UN-Gipfel zu Flucht und Migration und der von US-Präsident Obama initiierte Gipfel der Staats- und Regierungschefs zur globalen Flüchtlingskrise. Diese Zusammentreffen waren und sind für den globalen Flüchtlingsschutz und die Teilung von Verantwortungen unter den … weiterlesen…

UN-Gipfel und New Yorker Erklärung zu Flucht und Migration

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Erstmals seit Verabschiedung der Genfer Flüchtlingskonvention 1951 setzt sich ein hochrangiger Gipfel der Vereinten Nationen am 19. September 2016 mit der Frage des Umgangs mit großen Flucht- und Migrationsbewegungen auseinander. Über 150 Staaten werden erwartet. Am Ende des Tages soll durch die Vollversammlung der Vereinten … weiterlesen…

Refugee resettlement as humanitarian governance
The need for a critical research agenda

Secretary-General Ban Ki-moon (right) visits the Catholic Centre for Immigrants in Ottawa, Canada, where he met with families who have arrived from Syria and the region and who are now part of Canada’s resettlement programme.

By Adèle Garnier, Kristin Bergtora Sandvik and Liliana Lyra Jubilut   This blog post suggests understanding refugee resettlement as an instrument of humanitarian governance from the selection of refugees to their long-term integration. It presents a five-point research agenda aiming to investigate resettlement’s power dynamics … weiterlesen…

Neubürger_innen Europas
Zur Figur des Flüchtlings in der Debatte über Staatsbürgerschaft

Refugees running along the road leading to Budapest part of  a large group numbering at least 150 who had escaped police lines at the end of an afternoon of confrontation with the police. ; By ten at night the group that fled was 12 km along the road to Budapest flanked by police. By nightfall most refugees had been persuaded to go to the registration centre, but it was full. They would spend another night outside. And hundreds more refugees had already arrived from Serbia at the original ‘collection point’

Die Proteste derjenigen, die nicht zu den Staatsbürger_innen des Landes gehören, in dem sie sich aufhalten, und dennoch Forderungen an Staat und Gesellschaft stellen, nehmen in Europa zu. Die Bilder des Jahres 2015 können für diese Veränderungen stehen. Als ein herausragendes Beispiel für diese Entwicklung … weiterlesen…

Humanitären Flüchtlingsschutz entwicklungsorientiert gestalten?
Erfahrungen aus Uganda

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Welche Rolle kann Entwicklungszusammenarbeit im humanitären Flüchtlingsschutz spielen? Während in den vergangenen Monaten häufig diskutiert wurde, wie Entwicklungszusammenarbeit zur „Fluchtursachenbekämpfungen“ betragen kann, ist ihre Rolle vor allem im Schutz der Flüchtlinge zentral. Denn durch entwicklungsorientierten Flüchtlingsschutz können vielfältige Vorteile für Flüchtlinge, die Bevölkerung des Aufnahmelandes, … weiterlesen…

Auf Einladung der Kanzlerin?
Zur Verantwortung der Politik der Bundeskanzlerin für den Anstieg der Zahlen von Asylsuchenden in Deutschland und Europa

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“In dieser Pressekonferenz hat Angela Merkel den katastrophalsten Fehler ihrer Amtszeit begangen, indem sie sagte, ‘wir schaffen das’ und damit all jene Flüchtlinge in Marsch setzte, die Deutschland und Europa jetzt an die und über jede Grenze der Hilfsbereitschaft führt.” (Christoph Schwennicke, Chefredaktor des Cicero, 14. … weiterlesen…

Nicht so lange her
Als Menschen aus Europa nach Afrika flohen

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Vor rund siebzig Jahren lebten tausende Europäerinnen und Europäer in afrikanischen Flüchtlingslagern. Im Folgenden gebe ich einen Überblick über diese Fluchtbewegungen und erzähle vor allem die Geschichte von zwanzigtausend polnischen Flüchtlingen, die ein wenig komplizierter ist als erwartet. Dabei zeigt sich nicht nur, dass sich … weiterlesen…

Eine globale Aktionsplattform und -fonds für Zwangsmigrant_innen: Ein Vorschlag

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Von T. Alexander Aleinikoff und Sarah Cliffe   Die Weltereignisse des letzten Jahrzehnts haben das internationale Flüchtlingssystem stark unter Druck gesetzt. Zu den Herausforderungen zählen ein dramatischer Anstieg der Zahl an Zwangsmigrant_innen; ein erhebliches Defizit in der benötigten Finanzierung; unzureichende internationale Lastenteilung (mit einem De-facto System der … weiterlesen…

A Global Action Platform and Fund for Forced Migrants: A Proposal

GAPF

By T. Alexander Aleinikoff and Sarah Cliffe   World events of the past decade have put the international refugee system under great stress.  The challenges include a dramatic increase in the number of forced migrants, a significant shortfall in needed funding, inadequate international burden-sharing (with a de … weiterlesen…

Ostafrikas Flüchtlinge
Bestandsaufnahme in Tansania

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Rund 79 Prozent aller afrikanischen Flüchtlinge leben im östlichen und zentralen Afrika. Dies ist wenig verwunderlich, denn wiederkehrende bewaffnete Konflikte von Somalia, den beiden Sudans, bis hin zur Demokratischen Republik Kongo (DRK) und Burundi prägen seit Jahrzehnten die regionale politische Landschaft. Tansania, das noch bis … weiterlesen…

Flucht und Vertreibung in Afrika
Camps, Kontrollen und Konventionen

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Ein Viertel der weltweit 65,3 Millionen Geflüchteten befinden sich heute in Afrika. Dazu beherbergen Länder wie Kenia, Äthiopien und Tansania die vier größten Flüchtlingslager der Welt. Im globalen Vergleich ist der Kontinent somit das Epizentrum innerstaatlicher und grenzüberschreitender Fluchtbewegungen. Mit der Blogreihe Flucht und Vertreibung … weiterlesen…

“Greek law is a side issue“
Der Zugang von Schutzsuchenden zu Rechtsinformationen auf der ostägäischen Insel Chios

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In Griechenland gibt es fünf Hotspots, in denen die Verfahren von Schutzsuchenden, die über die Ostägäis in die EU einreisen, gesammelt abgewickelt werden sollen. Zwar wird in den Medien regelmäßig über die Bedingungen in den Hotspots berichtet, jedoch lag bislang der Fokus auf dem Aufnahmezentrum, … weiterlesen…

Was bedeutet der Brexit für Flüchtlinge?

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Großbritannien blieb weitgehend abgeschottet von der Flüchtlingskrise, die im vergangenen Jahr viele andere Länder Europas erschüttert hat. Geschützt durch die Geographie und den Status außerhalb des passfreien Schengenraums hat Großbritannien nur einen Bruchteil der Asylsuchenden aufgenommen, die an Europas südlichen Ufer im vergangenen Jahr ankamen. … weiterlesen…