Flüchtlingsforschung gegen Mythen 5
WissenschaftlerInnen diskutieren Behauptungen aus der Flüchtlingsdebatte

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Immer wieder stellen Politikerinnen und Politiker sowie Personen des öffentlichen Lebens fragwürdige Behauptungen in den Raum, die durch Medien aufgegriffen und teils zu Stammtischparolen werden. Häufig werden Stereotype über Asylsuchende gefördert, die als Fakten dargestellt, doch im besten Fall nicht viel mehr als Annahmen sind. … weiterlesen…

Weg vom Eurozentrismus!
Ein Plädoyer für eine nachhaltige EU-Migrationspolitik in Afrika

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Von Sebastian Prediger und Franzisca Zanker   Die aktuell von der EU verfolgte Migrationspolitik in Afrika basiert im Wesentlichen auf Abschottung und Bekämpfung der Symptome, statt der Ursachen der Wanderbewegungen. Damit wird sie den Ansprüchen einer nachhaltigen Migrationspolitik nicht gerecht und lässt die Potenziale einer … weiterlesen…

Städte der Zuflucht

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Mit dem Begriff „Städte der Zuflucht“ können diejenigen Städte beschrieben werden, die eine direkte Aufnahme von Flüchtlingen oder MigrantInnen aus dem Ausland in eine bestimmte Stadt fordern. Momentan bilden sich in Deutschland, Europa und weltweit Initiativen auf Städteebene, die auf eine liberale Aufnahmepolitik von Flüchtlingen … weiterlesen…

Hat der Flüchtling ein Geschlecht?
Feministische Einflüsse auf das Flüchtlingsrecht

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Als die zweite Feminismuswelle das Flüchtlingsrecht erreichte, hat sie dort zu einem grundlegenden Umdenken geführt. Aber die Integration von Genderfragen ins Flüchtlingsrecht ist noch nicht abgeschlossen. Die Erkenntnisse der dritten Feminismuswelle machen fortbestehende Herausforderungen sichtbar und können einen entscheidenden Beitrag zur Fortentwicklung des Flüchtlingsrechts leisten. … weiterlesen…

Strategische Prozessführung im Flüchtlingsrecht – Gemeinsam Rechte für Schutzsuchende durchsetzen
Kurzer Tagungsbericht

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Von Laura Hilb und Lisa vom Felde   Am 18. November 2016 fand eine Tagung zum Thema „Strategische Prozessführung im Flüchtlingsrecht“ organisiert von der Refugee Law Clinic Gießen (RLC) der Justus-Liebig-Universität Gießen statt. Zu Beginn führten zunächst Vorträge aus verschiedenen Perspektiven an das Thema der strategischen … weiterlesen…

Flüchtlingsforschung gegen Mythen 4
WissenschaftlerInnen diskutieren Behauptungen aus der Flüchtlingsdebatte

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Immer wieder stellen Politikerinnen und Politiker sowie Personen des öffentlichen Lebens fragwürdige Behauptungen in den Raum, die durch Medien aufgegriffen und teils zu Stammtischparolen werden. Häufig werden Stereotype über Asylsuchende gefördert, die als Fakten dargestellt werden, doch im besten Fall nicht viel mehr als Annahmen … weiterlesen…

Die Stadt als Fluchtort
Langzeitgeflüchtete in Dakar, Senegal

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Mehr als die Hälfte aller Geflüchteten weltweit lebt heutzutage in Städten. In einer Zeit, in der das Flüchtlingslager zum Synonym von langwierigen Flüchtlingssituationen geworden ist, richten ForscherInnen und Hilfsorganisationen heute ihren Blick zunehmend auch auf Städte. Die Hauptstadt des Senegals, Dakar, ist ein Paradebeispiel für einen … weiterlesen…

Folter als Geschäftsmodell
Eine neue Form des Menschenhandels auf Fluchtrouten

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In den vergangenen Jahren erhält Menschenhandel zunehmende Aufmerksamkeit in politischen wie wissenschaftlichen Debatten zu Flucht und Flüchtlingen. Dies hängt vor allem mit der steigenden Zahl von MigrantInnen zusammen, die aus ihren Heimatländern durch Regionen mit prekärer Sicherheitslage fliehen und auf ihrer Route Opfer von ökonomischer … weiterlesen…

Konflikte als Fluchtursache

A child holds up bullets collected from the ground in Rounyn, a village about 15 kilometres from Shangel Tubaya, North Darfur. Most of the village’s population has fled to camps for internally displaced because of heavy fighting between Government of Sudan and rebel forces.

Wie hängen Konflikte und Flucht zusammen? Es ist naheliegend, dass Menschen vor gewaltsamen Konflikten fliehen, was vielfältige Beispiele weltweit wie Afghanistan, Burundi und Syrien belegen. Über Konflikte als schlichte Fluchtursachen hinausgehend können aber weitere Zusammenhänge im Konflikt-Flucht-Nexus herausgestellt werden.   Aktuell Entwicklungen zeigen, in welch … weiterlesen…

Die Zukunft von Refugee Resettlement
Machen die September-Gipfel einen Unterschied?

UNHCR supporter Emi Mahmoud speaks during UNHCR #WithRefugees petition handover at UN General Assembly Hall at United Nations on September 16, 2016 in New York City. ; UN Secretary-General Ban Ki-moon today received a petition – #WithRefugees – from UNHCR, the UN Refugee Agency, signed by more than 1.2 million people expressing solidarity with millions of people across the world driven from their homes by conflict and persecution.
Taking receipt of the appeal at the UN General Assembly in New York, together with Assembly President Peter Thomson, Ban noted the global scope of support for refugees.
The petition calls on representatives of the 193 governments attending the Summit to make sure all refugee children can go to school; that all refugees have a safe place to live and that all refugees can work and contribute to their local community.

Im September wurden in New York zwei Gipfel abgehalten: Der UN-Gipfel zu Flucht und Migration und der von US-Präsident Obama initiierte Gipfel der Staats- und Regierungschefs zur globalen Flüchtlingskrise. Diese Zusammentreffen waren und sind für den globalen Flüchtlingsschutz und die Teilung von Verantwortungen unter den … weiterlesen…

UN-Gipfel und New Yorker Erklärung zu Flucht und Migration

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Erstmals seit Verabschiedung der Genfer Flüchtlingskonvention 1951 setzt sich ein hochrangiger Gipfel der Vereinten Nationen am 19. September 2016 mit der Frage des Umgangs mit großen Flucht- und Migrationsbewegungen auseinander. Über 150 Staaten werden erwartet. Am Ende des Tages soll durch die Vollversammlung der Vereinten … weiterlesen…

Refugee resettlement as humanitarian governance
The need for a critical research agenda

Secretary-General Ban Ki-moon (right) visits the Catholic Centre for Immigrants in Ottawa, Canada, where he met with families who have arrived from Syria and the region and who are now part of Canada’s resettlement programme.

By Adèle Garnier, Kristin Bergtora Sandvik and Liliana Lyra Jubilut   This blog post suggests understanding refugee resettlement as an instrument of humanitarian governance from the selection of refugees to their long-term integration. It presents a five-point research agenda aiming to investigate resettlement’s power dynamics … weiterlesen…

Neubürger_innen Europas
Zur Figur des Flüchtlings in der Debatte über Staatsbürgerschaft

Refugees running along the road leading to Budapest part of  a large group numbering at least 150 who had escaped police lines at the end of an afternoon of confrontation with the police. ; By ten at night the group that fled was 12 km along the road to Budapest flanked by police. By nightfall most refugees had been persuaded to go to the registration centre, but it was full. They would spend another night outside. And hundreds more refugees had already arrived from Serbia at the original ‘collection point’

Die Proteste derjenigen, die nicht zu den Staatsbürger_innen des Landes gehören, in dem sie sich aufhalten, und dennoch Forderungen an Staat und Gesellschaft stellen, nehmen in Europa zu. Die Bilder des Jahres 2015 können für diese Veränderungen stehen. Als ein herausragendes Beispiel für diese Entwicklung … weiterlesen…

Humanitären Flüchtlingsschutz entwicklungsorientiert gestalten?
Erfahrungen aus Uganda

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Welche Rolle kann Entwicklungszusammenarbeit im humanitären Flüchtlingsschutz spielen? Während in den vergangenen Monaten häufig diskutiert wurde, wie Entwicklungszusammenarbeit zur „Fluchtursachenbekämpfungen“ betragen kann, ist ihre Rolle vor allem im Schutz der Flüchtlinge zentral. Denn durch entwicklungsorientierten Flüchtlingsschutz können vielfältige Vorteile für Flüchtlinge, die Bevölkerung des Aufnahmelandes, … weiterlesen…

Auf Einladung der Kanzlerin?
Zur Verantwortung der Politik der Bundeskanzlerin für den Anstieg der Zahlen von Asylsuchenden in Deutschland und Europa

Alberto Fanego Diez_Merkelx

“In dieser Pressekonferenz hat Angela Merkel den katastrophalsten Fehler ihrer Amtszeit begangen, indem sie sagte, ‘wir schaffen das’ und damit all jene Flüchtlinge in Marsch setzte, die Deutschland und Europa jetzt an die und über jede Grenze der Hilfsbereitschaft führt.” (Christoph Schwennicke, Chefredaktor des Cicero, 14. … weiterlesen…