Eine globale Aktionsplattform und -fonds für Zwangsmigrant_innen: Ein Vorschlag

GAPF

Von T. Alexander Aleinikoff und Sarah Cliffe   Die Weltereignisse des letzten Jahrzehnts haben das internationale Flüchtlingssystem stark unter Druck gesetzt. Zu den Herausforderungen zählen ein dramatischer Anstieg der Zahl an Zwangsmigrant_innen; ein erhebliches Defizit in der benötigten Finanzierung; unzureichende internationale Lastenteilung (mit einem De-facto System der … weiterlesen…

A Global Action Platform and Fund for Forced Migrants: A Proposal

GAPF

By T. Alexander Aleinikoff and Sarah Cliffe   World events of the past decade have put the international refugee system under great stress.  The challenges include a dramatic increase in the number of forced migrants, a significant shortfall in needed funding, inadequate international burden-sharing (with a de … weiterlesen…

Ostafrikas Flüchtlinge
Bestandsaufnahme in Tansania

Brankamp

Rund 79 Prozent aller afrikanischen Flüchtlinge leben im östlichen und zentralen Afrika. Dies ist wenig verwunderlich, denn wiederkehrende bewaffnete Konflikte von Somalia, den beiden Sudans, bis hin zur Demokratischen Republik Kongo (DRK) und Burundi prägen seit Jahrzehnten die regionale politische Landschaft. Tansania, das noch bis … weiterlesen…

Flucht und Vertreibung in Afrika
Camps, Kontrollen und Konventionen

GrahamHolliday

Ein Viertel der weltweit 65,3 Millionen Geflüchteten befinden sich heute in Afrika. Dazu beherbergen Länder wie Kenia, Äthiopien und Tansania die vier größten Flüchtlingslager der Welt. Im globalen Vergleich ist der Kontinent somit das Epizentrum innerstaatlicher und grenzüberschreitender Fluchtbewegungen. Mit der Blogreihe Flucht und Vertreibung … weiterlesen…

“Greek law is a side issue“
Der Zugang von Schutzsuchenden zu Rechtsinformationen auf der ostägäischen Insel Chios

bünger

In Griechenland gibt es fünf Hotspots, in denen die Verfahren von Schutzsuchenden, die über die Ostägäis in die EU einreisen, gesammelt abgewickelt werden sollen. Zwar wird in den Medien regelmäßig über die Bedingungen in den Hotspots berichtet, jedoch lag bislang der Fokus auf dem Aufnahmezentrum, … weiterlesen…

Was bedeutet der Brexit für Flüchtlinge?

schwarz

Großbritannien blieb weitgehend abgeschottet von der Flüchtlingskrise, die im vergangenen Jahr viele andere Länder Europas erschüttert hat. Geschützt durch die Geographie und den Status außerhalb des passfreien Schengenraums hat Großbritannien nur einen Bruchteil der Asylsuchenden aufgenommen, die an Europas südlichen Ufer im vergangenen Jahr ankamen. … weiterlesen…

Dublin ist tot! – Lang lebe Dublin!
Anmerkungen zum Kommissionsvorschlag vom 4. Mai 2016

Zoriah

Das Dublin-System regelt die Frage, welcher Mitgliedstaat für die Prüfung eines im Dublin-Raum gestellten Asylantrags zuständig ist. Momentan sind 32 Staaten (die 28 EU-Staaten sowie Island, Liechtenstein, Norwegen und die Schweiz) an diesem System beteiligt. „Dublin“ wurde im Laufe des letzten Jahrzehnts schon mehrfach für … weiterlesen…

Studium nach der Flucht?

Hildesheimkl

Welche Angebote gibt es für Geflüchtete mit Studieninteresse an deutschen Hochschulen und wie werden sie organisiert? Wie werden Geflüchtete bei der Aufnahme eines Studiums unterstützt und wie erhalten sie tatsächlich Zugang? Diesen Fragen ging ich gemeinsam mit Hannes Schammann in einer qualitativen Studie nach, in … weiterlesen…

Globale Trends: Flucht, Flüchtlingsschutz und (fehlende) Lösungen

refugeesNizips

Am 20. Juni 2016 – dem Weltflüchtlingstag –  veröffentlichte UNHCR den Global Trends Report 2015, in dem die internationalen Entwicklungen von Zwangsmigration, Flüchtlingsschutz und Lösungen verdeutlicht werden. Aus dem Bericht geht ein weltweiter Anstieg der Anzahl von Geflüchteten hervor, der insbesondere auf gewaltsame Konflikte zurückzuführen … weiterlesen…

Zum Bedarf eines europäischen Qualifikationspasses für Flüchtlinge

Norwegen

Derzeit gibt es an vielen Hochschulen Initiativen, um Flüchtlingen die Aufnahme oder Fortführung eines Studiums zu ermöglichen. Was aber, wenn die für einen Hochschulzugang notwendigen Bescheinigungen fehlen? Unsere Autoren der Norwegian Agency for Quality Assurance in Education (NOKUT) plädieren für ein europaweites Anerkennungsverfahren für die … weiterlesen…

Kriminalstatistik 2015: Eine unverändert hohe Gefährdungslage durch „Flüchtlinge“?

Bocquet

Nein, die Zahlen der Kriminalstatistik 2015 halten keine Überraschungen bereit. Weder für die Befürworter, noch für die Gegner von Bundeskanzlerin Angela Merkels Flüchtlingspolitik. Jeder kann und wird darin die eigenen Positionen und Ansichten über Migration und Flucht, über Zuwanderung und die Gefahr für die öffentliche … weiterlesen…

Fluchthilfe für WissenschaftlerInnen – Eine moralische Falle?

Loehr

Mit dem Anstieg der Flüchtlingszahlen hat sich die Zahl hoch qualifizierter Asylsuchender vervielfacht, die vor ihrer Flucht in Forschung und Lehre arbeiteten. Damit stehen die europäischen Hochschulen vor der strukturellen Herausforderung, eine hoch qualifizierte und international anschlussfähige Berufsgruppe kurz- bis mittelfristig in die eigene Institutionen- … weiterlesen…

Flüchtlingsforschung gegen Mythen 3
WissenschaftlerInnen diskutieren Behauptungen aus der Flüchtlingsdebatte

mythen 3

Immer wieder stellen Politikerinnen und Politiker sowie Personen des öffentlichen Lebens fragwürdige Behauptungen in den Raum, die durch Medien aufgegriffen und teils zu Stammtischparolen werden. Häufig werden Stereotypen über Asylsuchende gefördert, die als Fakten dargestellt werden, doch im besten Fall nicht viel mehr als Annahmen … weiterlesen…

Roma aus dem Westlichen Balkan: Ursachen ihrer Flucht

Kosovo

Ausgrenzung, kumulative Diskriminierung und ein weitverbreiteter Antiziganismus bestimmen die Lebensumstände der Roma* im Westlichen Balkan (Albanien, Bosnien und Herzegowina, Kosovo, Mazedonien, Montenegro und Serbien). Im Kosovo ist ihr Leben zudem noch heute von den Nachwirkungen der Gewalt gegen sie in der Nachkriegszeit bestimmt, als 1999/2000 … weiterlesen…

Visaliberalisierung für die Türkei – Ein neuer Zuwanderungskanal?

Paruselblog kl

Im Rahmen des umstrittenen EU-Flüchtlingsabkommens vom 18. März 2016 sagte die EU der Türkei unter anderem die dort schon lange angestrebte Aufhebung des Visumzwangs zu. Skeptiker warnen nun, dass die visumfreie Einreise türkischer Staatsangehöriger in den Schengenraum eine neue „Zuwanderungswelle“ auslösen könnte. Die Migrationsforschung bestätigt … weiterlesen…