Flüchtlingsforschung gegen Mythen 4
WissenschaftlerInnen diskutieren Behauptungen aus der Flüchtlingsdebatte

mythen-4-final

Immer wieder stellen Politikerinnen und Politiker sowie Personen des öffentlichen Lebens fragwürdige Behauptungen in den Raum, die durch Medien aufgegriffen und teils zu Stammtischparolen werden. Häufig werden Stereotype über Asylsuchende gefördert, die als Fakten dargestellt werden, doch im besten Fall nicht viel mehr als Annahmen … weiterlesen…

Ostafrikas Flüchtlinge
Bestandsaufnahme in Tansania

Brankamp

Rund 79 Prozent aller afrikanischen Flüchtlinge leben im östlichen und zentralen Afrika. Dies ist wenig verwunderlich, denn wiederkehrende bewaffnete Konflikte von Somalia, den beiden Sudans, bis hin zur Demokratischen Republik Kongo (DRK) und Burundi prägen seit Jahrzehnten die regionale politische Landschaft. Tansania, das noch bis … weiterlesen…

Flucht und Vertreibung in Afrika
Camps, Kontrollen und Konventionen

GrahamHolliday

Ein Viertel der weltweit 65,3 Millionen Geflüchteten befinden sich heute in Afrika. Dazu beherbergen Länder wie Kenia, Äthiopien und Tansania die vier größten Flüchtlingslager der Welt. Im globalen Vergleich ist der Kontinent somit das Epizentrum innerstaatlicher und grenzüberschreitender Fluchtbewegungen. Mit der Blogreihe Flucht und Vertreibung … weiterlesen…

Keine Asylanerkennung für Flüchtlinge aus türkischen Lagern?

lübbetürkei

Nachdem in der Debatte um die hohen Asylbewerberzahlen und ihre Begrenzung zunächst gar Rechtswissenschaftler der Auffassung waren, das entscheide sich nach dem grundgesetzlichen Asylrecht und dessen Begrenzungsmöglichkeiten, scheint inzwischen klar zu sein, dass es dazu anwendungsvorrangiges Europarecht gibt. Der ehemalige Bundesverfassungsrichter Udi di Fabio hält … weiterlesen…

Flüchtlingsfrauen
Sexuelle und geschlechterbasierte Gewalt

Uganda / Congolese refugees /newly arrived refugees at Nyakabande transit centre in south west Uganda are shown to their shelters by Uganda Red Cross volunteers. Many were able to bring quite a few possessions with them when they fled. / UNHCR / L. Beck / November 2013

In vielen Aufnahmeländern im Globalen Süden leben Flüchtlinge in Lagern, in denen Hilfsorganisationen Schutz und Unterstützung bereitstellen. Trotz dieser Maßnahmen wird immer wieder von Vorfällen der sexuellen und geschlechterbasierten Gewalt insbesondere gegen Frauen berichtet. Doch warum kommt es zu dieser Gewalt? Welche Gewaltformen gibt es? … weiterlesen…

Kakuma: Anatomie der Lagersicherheit

Foto HBrankamp kl

Flüchtlingslager werden allgemein oft als unsicher und gewalttätig eingestuft. Staatlichen Akteuren, UNHCR und anderen humanitären Organisationen kommt dabei meist die Rolle der Ordnungsstifter zu. Doch auch andere, nicht-staatliche Akteure – nämlich die Flüchtlinge selbst – beteiligen sich daran Sicherheit und Unsicherheit zu schaffen. Das Lager … weiterlesen…

Das System: Woran scheitert Flüchtlingsschutz eigentlich?

bildmit c

Das Flüchtlingsschutzsystem steht vor großen Herausforderungen: wie wird geschützt, wer finanziert was und aus welchen Gründen? Ein Überblick, wie Flüchtlingsschutz international organisiert ist und woran es mangelt.   Mitte April sanken zwei Schiffe, in denen ZwangsmigrantInnen versuchten, nach Europa zu kommen. Zwei Schiffe, von denen … weiterlesen…

Flüchtlingsfrauen
(Un)sichtbar, (un)sicher und (un)abhängig?

Andy Gooch mit c kl

Zum heutigen Weltfrauentag möchte ich über Flüchtlingsfrauen schreiben. Werden sie in der internationalen Politik gesehen? Vor welchen Herausforderungen stehen sie? Und welche Chancen bietet ihnen gegebenenfalls die Flucht?   Laut UNHCR waren 2013 49% aller Flüchtlinge weltweit Frauen und Mädchen. Daher scheint die Frage der … weiterlesen…

Flüchtlingslager A.D.?
Zum Beharrungsvermögen einer humanitären Technologie

(c) Joël Glasman

Flüchtlingslager sind weltweit die häufigste Form, Flüchtlinge unterzubringen und zu verwalten. Aufgrund zunehmender Kritik beschloss das Flüchtlingswerk der UNO 2014 eine strategische Kehrtwende: Flüchtlingslager sollen nun vermieden werden, bevorzugt werden soll die lokale Integration und die Stärkung von Mobilität. Zugleich werden jedoch immer wieder neue … weiterlesen…