2. Konferenz des Netzwerks Flüchtlingsforschung

4.-6. Oktober 2018
am Zentrum Flucht und Migration in Eichstätt

Call for Panels

Die interdisziplinäre Forschungslandschaft zu Themen von Zwangsmigration, Flucht und Asyl hat sich in Deutschland innerhalb weniger Jahre stark erweitert und ausdifferenziert.

Zur Vorstellung und Diskussion aktueller Forschungsergebnisse sowie zur Förderung von interdisziplinärem Austausch und Kooperationen findet vom 4. bis 6. Oktober 2018 die
2. Konferenz des Netzwerks Flüchtlingsforschung
statt. Ausrichter und Partner ist das Zentrum Flucht und Migration der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt.

Mit der Konferenz soll in Deutschland eine Plattform für Diskussion und Vernetzung der Forscher*innen im Feld der Flucht- und Flüchtlingsforschung geschaffen werden. Das Netzwerk Flüchtlingsforschung ist ein multidisziplinäres Netzwerk von Wissenschaftler*innen in Deutschland, die zu vielfältigen Fragen über Flucht und Geflüchtete forschen, sowie internationaler Wissenschaftler*innen, die diese Themen mit Bezug zu Deutschland untersuchen.

Der Call for Panels richtet sich an Wissenschaftler*innen aller Disziplinen, die zu Flucht und Geflüchteten forschen. Insbesondere die Mitglieder des Netzwerks Flüchtlingsforschung, aber auch andere Forschende, sind aufgerufen, Vorschläge für Panels zu folgenden oder auch weiteren Themen einzureichen:

  • Flucht- und Flüchtlingsforschung: Ansätze, Methoden und Forschungsethik;
  • Agency von Geflüchteten;
  • Zivilgesellschaft, Protest, Widerstand;
  • Humanitarismus: aktuelle Entwicklungen zu Resilienz, Innovation, Vulnerabilität etc.;
  • Kategorienbildung von Personengruppen (in) der Zwangsmigration;
  • Gender und Intersektionalität (race/ethnicity, religion, gender, class);
  • Legitimität und Legalität: Politiken und Praktiken im Asylrecht und Flüchtlingsschutz;
  • Flüchtlings- und Grenzregime: Akteure, Normen, Macht und Wirkung;
  • Globale, regionale, nationale und lokale Flüchtlingspolitiken;
  • Fluchtmotive und Mixed Migration;
  • Gesellschaftliche Teilhabe: „Integration“ in Bildung, Arbeit, Gesundheit, Wohnen und andere Bereiche;
  • Repräsentationen von Flucht und Geflüchteten in Medien und Öffentlichkeit.

 

Vorgehensweise:

Die inhaltliche Ausgestaltung der Konferenz erfolgt in zwei Schritten. Zunächst werden mit diesem Call for Panels Panelverantwortliche gesucht, die ein Panel organisieren möchten. Nach Auswahl der Panels durch das Organisationsteam des Netzwerks Flüchtlingsforschung folgt für jedes Panel ein Call for Papers, welcher auf der Webseite des Netzwerks Flüchtlingsforschung veröffentlicht wird. Für Auswahl der Referent*innen und die Gestaltung der jeweiligen Panels sind die Panelorganisator*innen verantwortlich.

 

Einreichung von Panels:

Panels sollen sich auf spezifische Themenfelder oder Fragestellungen beziehen und drei, maximal vier Vorträge umfassen. Interdisziplinäre Panels sind sehr willkommen. Die Konferenzsprache ist deutsch, wobei einige Panels auch in englischer Sprache angeboten werden können. Für Panels werden 90 Minuten zur Verfügung stehen, was für die inhaltliche Ausrichtung zu berücksichtigen ist.

Panelvorschläge werden mit einem Titel, einer Zusammenfassung von ca. 250 Wörtern sowie Namen, institutioneller/beruflicher Anbindung und Kontaktdaten eingereicht.

Ausdrücklich werden Promovierende zur Einreichung von Vorschlägen ermuntert.

 

Frist und Kontakt:

Vorschläge für Panels können bis zum 19.01.2018 an konferenz@nwff.de eingereicht werden. Auch Rückfragen dürfen an diese E-Mail-Adresse gesendet werden.

 

Wir freuen uns auf eine rege Teilnahme!

Klaus-Dieter Altmeppen, Julia Devlin, Simon Goebel, Juri Kilian, Annette Korntheuer, Alexander Loch, J. Olaf Kleist, Ulrike Krause, Rita Rosner, Vicki Täubig, Constantin Wagner, Natalie Welfens, Franzisca Zanker

 

Kooperationspartner:

Zentrum Flucht und Migration

Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt

 

 

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