Programm 2016

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Programm der Konferenz der Flüchtlingsforschung

Das Programmheft mit allen Panels und Vorträgen als Pdf.

Das Programm mit Zusammenfassungen der Vorträge finden Sie hier.

 

Donnerstag, 6. Oktober 2016

ab 12:00  Anreise, Registrierung
 

Eröffnung, 12:45 – 13:50 Uhr, Aula

Grußwort des Präsidenten der Universität Osnabrück
Prof. Dr. Wolfgang Lücke
Grußwort der Leiterin des Arbeitsstabs und Büroleiterin der Staatsministerin bei der Bundeskanzlerin und  Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration
Dr. Annette Tabbara, LL.M.
Begrüßung durch das Organisationsteam der Konferenz
Sabiha Beg (Universität Heidelberg) 
Flüchtlingsforschung am Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS)
Prof. Dr. Andreas Pott, Direktor des gastgebenden Instituts, IMIS, Universität Osnabrück
Netzwerk Flüchtlingsforschung – Etablierung und Herausforderungen eines neuen Forschungsfeldes
Dr. J. Olaf Kleist, Organisationskreis des Netzwerks
 

Keynote, 13:50 – 14:30, Aula

65 Jahre Genfer Flüchtlingskonvention
Dr. Roland Bank, UNHCR, BerlinModeration: Janna Wessels, Forschungsgruppe Migration und Menschenrechte, Justus-Liebig-Universität Gießen
 
 Raum 15/105  Raum 15/130  Raum 11/213  Raum 11/212  Raum 11/211
14:30 – 15:00, Foyer Kaffeepause
15:00 – 16:30

Session I

a) Flucht-entscheidungen – irreguläre Migration zwischen Zwang und Widerstand b) Konzeptionen des Flüchtlings in der politischen Theorie – zwischen alten Definitionen und neuen Herausforderungen c) Subjekte der Forschung – Reflexionen über das Selbstverständnis der Flüchtlingsforschung und ihr Verhältnis zu Geflüchteten d) Erzählte Flucht: Die aktuelle Flüchtlings-debatte in der Gegenwartsliteratur

 

e) Sprache und Asyl/Flucht
16:30 – 17:00, Foyer Kaffeepause
17:00 – 18:30

Session II

a) Langzeit-geflüchtete in Afrika: für immer Flüchtlinge? b) Umkämpfte Deutungen – Von richtigen und falschen Flüchtlingen c) Forschen mit minderjährigen Geflüchteten –rechtliche, politische, ethische und methodologische Spannungsfelder d) Grenz-erfahrungen: Kultur- und geschichts-wissenschaftliche Perspektiven e) Biographie-forschung im Migrations- und Fluchtkontext

 

18:30 – 19:30, Foyer Abendessen
 

Keynote, 19:30 – 21:00, Aula

Rethinking Refugee Studies
Prof. Alexander Betts, Director, Refugee Studies Centre, University of OxfordModeration: Dr. Ulrike Krause, Zentrum für Konfliktforschung, Philipps-Universität Marburg
ab 21:00, Foyer Empfang

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Freitag, 7. Oktober 2016

 Raum 15/105  Raum 15/130  Raum 11/213  Raum 11/212
9:00 – 10:30

Session III

a) Klimabedingte (Zwangs-) Migration: eine doppelte Krise? b) Leben hinter der Konvention. Zur Aneignung von Rechten c) Flucht und Bildung I: Fluchtmigration und Bildungsteilhabe d) Legaler Zugang zum Asyl – eine Utopie?
10:30 – 11:00, Foyer Kaffeepause
11:00 – 12:30

Session IV

a) Überwachen und Helfen: Soziologie des Flüchtlingslagers b) Widerstand in Flüchtlingsregimes c) Flucht und Bildung II: „Education in limbo“ – Orte der formalen, non-formalen und informellen Bildung in Fluchtsituationen d) Die GFK und die EU-Flüchtlingspolitik – Chancen zur gegenseitigen Fortentwicklung?
12:30 – 14:00, Foyer Mittagspause
14:00 – 15:30

Session V

a) Akteure und Praktiken des internationalen Flüchtlingsregimes im Nahen und Mittleren Osten seit den 1970er Jahren b) Prekärer Aktivismus. Geflüchtete und Willkommenskulturen zwischen (Selbst-) organisation, Solidarität und humanitärer Hilfe c) Flucht und psychische Gesundheit d) Flüchtlinge auswählen? Aufnahmekriterien im Resettlement und bei anderen humanitären Programmen auf dem Prüfstand
15:30 – 16:00, Foyer Kaffepause
16:00 – 17:30

Session VI

a) Flickenteppich Flüchtlingspolitik? Divergenz und Konvergenz kommunaler Flüchtlingspolitik in Deutschland b) Warum Flüchtlingsarbeit auch Friedensarbeit ist c) Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge im Spannungsfeld von Humanitarismus, Abschreckung und Integration d) Gerichte im Gemeinsamen Europäischen Asylsystem
17:30 – 18:00, Foyer
18:00 – 20:00, Aula Mitgliederversammlung Netzwerk Flüchtlingsforschung
(offen für Mitglieder und an Mitgliedschaft Interessierte)

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Samstag, 8. Oktober 2016

Raum 15/105  Raum 15/130  Raum 11/213  Raum 111/212
9:00 – 10:30

Session VII

a) Flucht und Arbeit –Konvergenzen und Divergenzen zwischen zwei sozialen `Feldern´ b) Vulnerabilität und Resilienz in der Betreuung von Geflüchteten c) (Un)Sichtbarkeit von Gender? Geschlechterbezüge und -bedeutungen auf der Flucht und in Flüchtlingssituationen d) Grenzen, Zugehörigkeit und Gerechtigkeit: Kriterien und Muster aktueller europäischer Asyl- und Flüchtlingspolitik in ethischer Perspektive
10:30 – 11:00, Foyer Kaffeepause
11:00 – 12:30

Session VIII

a) Flüchtlingsheime, kommunale Integrationspolitik und migrantische Lebensverhältnisse b) Von (Spät-)Aussiedlern lernen? Implikationen für die Flüchtlingsforschung c) Geflüchtete Frauen in Deutschland – Integrations-orientierungen und Teilhabe-chancen des „unsichtbaren“ Geschlechts d) Policy- und Organisationsreformen im Mehrebenensystem der Flüchtlingspolitik
12:30– 12:45, Foyer: Mittagspause, Snacks
12:45 – 14:00, Aula Podiumsdiskussion:
Perspektiven auf Flucht – Was ist Flüchtlingsforschung?Es diskutieren:

  • Dr. Benjamin Etzold (Internationales Konversionszentrum Bonn – BICC)
  • Dr. Ulrike Krause (Zentrum für Konfliktforschung, Universität Marburg)
  • Prof. Dr. Nora Markard (Juniorprofessorin für Öffentliches Recht, Völkerrecht und Global Constitutionalism, Universität Hamburg)
  • Prof. Dr. Helen Schwenken (Professorin für Migration und Gesellschaft, IMIS, Universität Osnabrück)

Moderation: Dr. J. Olaf Kleist (IMIS, Universität Osnabrück)


Verabschiedung

Pauline Endres de Oliveira (Universität Gießen) für das Organisationsteam

 


 

 

Kooperationspartner der Konferenz:

Logo FFT                              IMIS Logo

BMBF Verbundprojekt                                Institut für Migrationsforschung und
‘Flucht – Forschung & Transfer’                 Interkulturelle Studien, Universität Osnabrück

Weitere Unterstützung durch:

  • Forschungsgruppe Migration und Menschenrechte, Justus-Liebig-Universität Gießen
  • Nomos Verlagsgesellschaft
  • Zentrum für Konfliktforschung, Philipps-Universität Marburg
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