AK Recht

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AK Flüchtlingsrecht

Das Flüchtlingsrecht ist ein äußerst dynamisches Rechtsgebiet, das von nationalen, europäischen und internationalen Einflüssen geprägt wird. Gemessen an seiner rechtspolitischen Bedeutung führt es aber in der deutschen Forschungslandschaft bisher noch ein Schattendasein. Der Arbeitskreis Flüchtlingsrecht dient der Vernetzung und dem Austausch von WissenschaftlerInnen, die sich in ihrer Forschung dem Flüchtlingsrecht widmen. Zudem bietet der Arbeitskreis ein Forum für die Diskussion aktueller rechtspolitischer Fragen des Flüchtlingsschutzes aus wissenschaftlicher Perspektive. In unterschiedlichen Formaten, worunter sowohl gemeinsame Beitragsreihen, Stellungnahmen und Veranstaltungen als auch die Vorstellung und Diskussion von Promotionsprojekten fallen können, soll der rechtliche Diskurs gestärkt und eine Anlaufstelle für Fragen und Anliegen mit rechtlichem Schwerpunkt geschaffen werden.


Doktorandenkolloquium

Im April 2016 fanden sich zum ersten Mal neun DoktorandInnen zu einem vom Arbeitskreis Recht des Netzwerks Flüchtlingsforschung organisierten DoktorandenInnenkolloquium in Berlin zusammen. Aufgrund der durchweg positiven Resonanz fand am 18. September 2016 das zweit Kolloquium statt. Das Kolloquium wird voraussichtlich etwa alle sechs Monate von den Mitgliedern des Arbeitskreises organisiert. Die nächste Runde ist für den Herbst 2017 geplant.

Das Kolloquium richtet sich an Personen, die ein Promotionsvorhaben im Themenspektrum Zwangsmigration/Flucht/Asyl verfolgen. Promovierenden der Rechtswissenschaft und solchen anderer Fachrichtungen, deren Dissertationsvorhaben starke rechtliche Bezüge aufweisen oder die von einer Erörterung ihrer Arbeiten aus rechtlicher Perspektive profitieren würden, soll die Möglichkeit gegeben werden, ihr jeweiliges Promotionsprojekt zu präsentieren und zur Diskussion zu stellen. In welchem Stadium sich das Vorhaben befindet, ist unerheblich.

Alle präsentierenden TeilnehmerInnen stellen vorab eine Kurzbeschreibung ihres Dissertationsthemas, eine Gliederung ihrer Arbeit sowie die Aspekte/Fragen, die sie diskutieren möchten, zur Verfügung, damit sich alle TeilnehmerInnen adäquat auf das Kolloquium vorbereiten können. Beim Kolloquium stehen dann für die Vorstellung und Diskussion jedes Promotionsvorhabens mindestens 45 Minuten zur Verfügung. Die weitere Ausgestaltung richtet sich danach, wie groß das Interesse auf diesen Aufruf ist.

Wer am Kolloquium teilnehmen und sein Promotionsvorhaben vorstellen möchte, melde sich unter Angabe von Arbeitsthema, Fachrichtung, Hochschule und Promotionsstadium bitte unter ak-fluechtlingsrecht@googlegroups.com. Wir informieren alle Interessierten dann zeitnah über die weiteren Einzelheiten.